Hab deine Bildschirmzeit im Blick!
Behalte einen Überblick über deine Bildschirmzeit mit “Bildschirmzeit” (iOS) oder “Digital Wellbeing” (Android). Hier kannst du sehen, wie viel du dein Gerät und welche Apps du benutzt hast.
Eine lange Nutzung ist nicht automatisch schlecht! Achte darauf, wie du dich fühlst. Wenn du schlechte Gefühle mit einer bestimmten App verbindest, kannst du dort überprüfen, dass du sie weniger verwendest.
Entscheide selbst wann du auf dein Handy schaust!
Wenn du nicht so oft auf dein Handy gucken möchtest, weil Benachrichtigungen dich ablenken, kannst du sie in “Apps und Benachrichtigungen” (Android) oder “Mitteilungen” (iOS) einstellen. Du kannst so einzelnen Apps unterschiedliche Erlaubnisse geben.
Wenn du einmal Ruhe brauchst, kannst du dein Handy stumm schalten. So wirst du nicht von Nachrichten abgelenkt, kannst sie aber später lesen.
Merkst du, dass du in einem Gespräch ständig auf dein Handy schaust? Dreh es einfach um, damit du nicht jedes abgelenkt wirst wenn dein Bildschirm eine neue Benachrichtigung zeigt.
Um dich so richtig auf deine Hausaufgaben oder einen Film zu konzentrieren, kannst du dein Handy zusätzlich auch an einen anderen Ort im Raum lege
Du kannst auch Pop-Ups auf deinem Sperrbildschirm für einzelne Apps ausstellen. Dann kriegst du trotzdem mit, wenn dir zum Beispiel jemand in einer anderen App schreibt.
Wenn du von einer Spiele-App nicht ständig Nachrichten kriegen willst, schalte die Vibration für diese App aus.
Mach deinen Feed gemütlich!
Themen, die dich nerven oder interessieren, kannst du auf vielen Plattformen markieren. Auf Youtube, TikTok und Instagram kannst du vorgeschlagene Posts und Werbung (drei Punkte oder lang gedrückt halten) als “nicht interessant” oder “weniger davon” markieren.
Um Vergleichs-Stress zu vermeiden, checke ab und zu, wem du entfolgen kannst, weil dich die Inhalte nicht mehr interessieren oder nerven. Das kannst du auch einfach mal ausprobieren, denn es ist ja leicht rückgängig gemacht.
Der eingeschränkte Modus (TikTok und YouTube) filtert nicht-jugendgerechte Inhalte. Der Filter für sensible Inhalte (Snapchat und Instagram) funktioniert ähnlich.
Falls du mal das Gefühl hast, nur noch die gleichen Sachen angezeigt zu bekommen, liegt das am Algorithmus.
Folge Accounts aus neuen Themenbereichen oder lösch deinen Verlauf (Suche und Wiedergabe) auf Youtube/Instagram/TikTok, um den Algorithmus zu beeinflussen.